Vorschriften

Das müssen Sie bei einer Auslandsüberführung Ihres Angehörigen beachten

Liebe Angehörige,

Sie wollen den Verstorbenen in der Heimat bestatten? Ein Wunsch, der nur allzu verständlich ist. Doch um Ihren Willen zu erfüllen, gibt es verschiedene Vorschriften und bürokratische Hürden zu überwinden. Damit Sie die Auslandsüberführung dennoch zügig und ohne Probleme durchführen können, möchten wir Ihnen hierzu die wichtigsten Informationen an die Hand geben.

  • Für eine Überführung ins Ausland wird ein mehrsprachiger Leichenpass benötigt.
  • Ein Leichenpass muss grundsätzlich persönlich beantragt werden, d. h., Sie müssen selbst zu dem zuständigen Amt gehen, sofern Sie damit keinen Bestatter beauftragen möchten. Die Zuständigkeit für die Ausstellung des Leichenpasses unterscheidet sich je nach Stadt und Kommune. In vielen Städten ist das Gesundheitsamt, in anderen das Bestattungsamt zuständig. Erfragen Sie die jeweilige Zuständigkeit im Rathaus des letzten Wohnortes Ihres verstorbenen Angehörigen.
  • Die Kosten für die Ausstellung des Leichenpasses sind unterschiedlich und liegen zwischen 20 und 120 €.
  • Für die Beantragung des Leichenpasses müssen Sie folgendes Dokumente und Angaben bereithalten:
    • Die Sterbeurkunde. Sie wird von dem Standesamt ausgefüllt, das für den Ort zuständig ist, in dem der Betroffene verstorben ist.
    • Den nichtvertraulichen Teil der Todesbescheinigung des Verstorbenen.
    • Ein ärztliches Attest, das bestätigt, dass vom Leichnam keine gesundheitlichen Gefahren ausgehen. Bescheinigungen dieser Art, werden vom Krankenhaus, der Gerichtsmedizin oder dem Gesundheitsamt ausgestellt.
    • Angaben über das Beförderungsmittel, den Absendeort, den Beförderungsweg und Bestimmungsort.
    • Daten der Angehörigen, der sogenannten Bestattungspflichtigen.
  • In manchen Fällen werden zusätzlich noch folgende Dokumente verlangt:
    • Die Genehmigung der Staatsanwaltschaft oder des Amtsrichters zur Bestattung des Leichnams (nötig, falls es Anhaltspunkte für einen nicht natürlichen Tod gab).
    • Je nach den gesetzlichen Vorgaben des Ziellandes oder der Durchgangsländer kann es notwendig sein, den Leichnam vor dem Transport einbalsamieren zu lassen. Hierdurch wird verhindert, dass der Verwesungsprozess des Körpers noch vor der eigentlichen Bestattung eintritt.

Hinweis: Einige Städte bieten den Hinterbliebenen Hilfe bei der Beantragung des Leichenpasses an. Fragen Sie im zuständigen Rathaus nach, und lassen Sie sich beraten.

  • Soll der Verstorbene in der Heimat verbrannt werden, sind 2 Bescheinigungen nötig, dass keine Anhaltspunkte für einen unnatürlichen Tod bestehen: Die eine Bestätigung erhalten Sie vom Arzt (2. Leichenschau), die andere von der zuständigen Gemeinde.
  • Bevor die Überführung dann tatsächlich vonstattengehen kann, wird eine Bescheinigung des Bestatters benötigt, die die ordnungsgemäße Einsargung des Leichnams nachweist.
  • Für bestimmte Zielländer ist zusätzlich eine Zollbescheinigung erforderlich. Sie bestätigt, dass sich im Sarg keine zollrechtlich relevanten Beigaben befinden. Diesen Beleg stellt das Bestattungsamt aus.

Sie sehen: Die bürokratischen Hürden sind hoch. Daher ist es grundsätzlich empfehlenswert, die Überführung einem Bestatter anzuvertrauen, der Erfahrungen mit Überführungen in das Ausland hat. Er kann Ihnen hilfreich zur Seite stehen und sich um die meisten der notwendigen Papiere und Dokumente kümmern.

Sie möchten Ihre Verstorbenen außerhalb der BRD in heimatlichem Boden bestattet wissen!

In der Regel dauert die Rücküberführung ins Ausland mehrere Tage, je nach Land eventuell auch ein bis zwei Wochen. Deshalb schreiben viele Länder, aber auch Flug- oder Bahngesellschaften, hierfür eine vorherige Konservierung des Verstorbenen zum Grenzübertritt zwingend vor.

Dafür sind wir Ihr qualifizierter Ansprechpartner und garantieren eine offene Aufbahrung zur Abschiednahme in der Heimat, selbst nach mehreren Tagen, ja sogar bis zu drei Wochen. So haben auch die in der Heimat verbliebenen Angehörigen und Freunde die Möglichkeit, in Würde am geöffneten Sarg von der Verstorbenen Abschied zu nehmen.

Info: Bei der Überführung ins Ausland, insbesondere bei Flugüberführungen, ist eine Einbalsamierung der Verstorbenen Person zwingend erforderlich.

Zu den Ländern, in denen eine Einbalsamierung gesetzlich vorgeschrieben ist, gehören beispielsweise Portugal, Griechenland und Spanien. Aber auch bei Überführungen nach Nordamerika wird dies üblicherweise vorgenommen.

Gerne beraten wir Sie zum Thema Bestattungsüberführungen.

Durch unsere Erfahrung und einem weltweiten Netzwerk an Partnerunternehmen können wir eine schnelle und kostengünstige Rücküberführung per Flugzeug oder auf dem Landweg organisieren.

Wir kümmern uns um alle notwendigen Formalitäten mit den zuständigen Behörden und Konsulaten im In- und Ausland. Mit unserem Partner-Übersetzungsbüro können wir die dafür erforderlichen Urkundenübersetzungen innerhalb kürzester Zeit beschaffen.

Welche Dokumente benötigt man im Ausland oder bekommt man von der Botschaft?

Wenn ein Todesfall im Ausland eintritt und Sie nicht wissen, was Sie zuerst tun sollen, dann rufen Sie uns an. Wir unterstützen Sie bei allen erforderlichen Schritten, um die Überführung aus dem Ausland nach Deutschland zu organisieren. Mit 500 durchgeführten Rückführungen pro Jahr sind wir Ihr zuverlässiger Experte – kompetent und schnell.

Was tun bei einem Sterbefall im Ausland – zu Hause oder im Hotel?

  • Holen Sie einen Arzt und kontaktieren Sie die Deutsche Botschaft bzw. das zuständige Konsulat.
  • Informieren Sie Ihre Reiseleitung vor Ort, diese kann möglicherweise bei Übersetzungen behilflich sein.
  • Sprechen Sie mit Ihrer Versicherung bzw. Krankenkasse und prüfen Sie, ob ein Auslandskrankenschutz besteht und Kosten eventuell übernommen werden.
  • Beauftragen Sie einen Bestatter, jedoch nur mit dem Transport ins Bestattungsinstitut.
    Unterschreiben Sie keine Papiere oder Kostenvoranschläge die Sie nicht verstehen! Sie können uns diese Unterlagen gerne zufaxen (0049/8803-6394395), wir prüfen diese und beraten Sie.

Rufen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne unverbindlich.

Welche Dokumente werden in der Regel benötigt?

Die Bestimmungen sind in jedem Land unterschiedlich, so dass wir Ihnen hier nur einen Überblick geben können. Kontaktieren Sie uns, damit wir Ihnen weitere Auskünfte zu den jeweiligen Besonderheiten des Landes, in dem der Todesfall eingetreten ist, geben können.

  • Der Personalausweis/Reisepass des Verstorbenen muss immer zur Beurkundung als Original im Sterbeland verbleiben.
  • Zur Organisation der Überführung benötigen wir vor Ort neben dem Personalausweis / Reisepass im Original, oft das Familienbuch oder die Geburts- und Heiratsurkunde. Meist genügt eine Kopie. Einige Länder verlangen allerdings, dass Originalunterlagen vorgelegt oder nachgereicht werden.
  • Eine Vollmacht zur Beauftragung des Bestatters gegenüber Behörden und deutschen Auslandsvertretungen
  • Die Vollmacht der Angehörigen zur Überführung oder zur Einäscherung im Ausland

Oft auch:

  • Meldebescheinigung – diese wird vom Einwohnermeldeamt am Heimatort ausgestellt.
  • Friedhofsbescheinigung / Beisetzungsbescheinigung / Urnenanforderung – eine Bescheinigung von dem Bestatter am Beisetzungsort, auf welchem Friedhof der Sarg / die Urne beigesetzt wird.

Was tun, wenn bereits ein ausländisches Bestattungsunternehmen eingeschaltet wurde?

Rufen Sie uns an und lassen Sie sich von unseren Mitarbeitern unverbindlich beraten. Beim Bestatter im Ausland sollten Sie keine Dokumente voreilig unterschreiben, sprechen Sie zuerst mit uns zur Notwendigkeit und den möglichen Kosten. Weiterhin raten wir Ihnen davon ab, vorgelegte Rechnungen ohne Prüfung zu bezahlen und einen Termin für die Trauerfeier zu vereinbaren.

Noch offene Fragen? Rufen Sie uns doch einfach an, wir sind an 365 Tagen für Sie da!

Rufen Sie uns an 0049/8803-6394394 Appointment now